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Rechtsanwälte für Terminsvertretung

 

Die Mitglieder der Interlex-Gemeinschaft von Korrespondenzanwälten bearbeiten ihre Korrespondenzmandate mit derselben Sorgfalt wie eigene Mandate und rechnen nach einheitlichen Kriterien ab.


Wann ist Prozessführung mit Terminsvertretung bzw. Korrespondenzanwalt sinnvoll?
Die Frage, ob man bei einem Auswärtsprozess Termine selbst wahrnimmt oder  einen Anwalt vor Ort einschaltet, der die Interessen des Mandanten in der mündlichen Verhandlung oder Hauptverhandlung vertritt, beantwortet sich im Regelfall danach, welche Kosten erstattet werden und welche Variante für den Hauptbevollmächtigten die wirtschaftlichere ist.


Welche Kosten werden erstattet?
Schaltet man einen Terminsvertreter ein, so entstehen Mehrkosten in Höhe der 0,65 Gebühr gem. VV 3401, 3100. Dieser Betrag bildet die Obergrenze für erstattungsfähige und vom Mandanten geschuldete Reisekosten wenn man den Termin selbst wahrnimmt. Legt der Mandant Wert darauf, dass der Hauptbevollmächtigte den Termin selbst wahrnimmt, so muss ihn der Anwalt auf Mehrkosten hinweisen. Sind die Reisekosten geringer als die 0,65 Gebühr, so wird diese nur bis zur Höhe der – niedrigeren – fiktiven Reisekosten erstattet.


Wirtschaftlichkeitsrechnung
Ob die Einschaltung eines Terminsvertreters für den Hauptbevollmächtigten selbst wirtschaftlich ist, hängt vom Streitwert und Inhalt der individuellen Gebührenteilung ab. In der Praxis gibt es die verschiedensten Modelle. Nach der von Interlex vorgeschlagenen Teilungsvereinbarung erhält der Terminsvertreter die Terminsgebühr von 1,2 und überlässt die 0,65 Gebühr dem Hauptbevollmächtigten. Dieser verzichtet sonach nur auf 0,55 Gebührenanteile. Diesem Gebührenverzicht hat er den Zeitaufwand, der mit Anreise und Wahrnehmung des Termins entsteht, gegenüberzustellen.
Vergleichsrechnung: Streitwert: € 10.000; Entfernung des Prozessgerichts: 150 km

Variante A: Der Hauptbevollmächtigte beauftragt einen Terminsvertreter, so verzichtet er nach der Interlex-Regelung auf einen Gebührenanteil in Höhe von  0,55 = € 267,30.

Variante B: Der Hauptbevollmächtigte nimmt den Termin selbst wahr. Er erhält neben den Fahrtkosten, die dem Aufwand entsprechen,  ein Abwesenheitsgeld von € 35,00; zuzüglich erspartem Gebührenanteil für den Terminsvertreter ergibt sich für ihn ein Mehrbetrag von € 302,30. Für diesen Mehrbetrag nimmt der Hauptbevollmächtigte einen Zeitaufwand von ca. 7 Stunden auf sich. Er kommt auf einen Stundensatz von € 43,18. Werden zwei Termine erforderlich, beträgt der Stundensatz noch € 24,09. Bei drei Terminen reduziert er sich auf € 17,73.
Werden drei Termin erforderlich, so entstehen bei Benutzung eines PKW Fahrtkosten in Höhe von € 270,00. Erstattet werden diese lediglich in Höhe der Mehrkosten für einen Terminsvertreter von € 267,30. Auf den Abwesenheitsgeldern von € 105,00 bleibt der Hauptbevollmächtigte sitzen.
Die Entscheidung, Termine selbst wahrzunehmen, kann sich wenn mehrere erforderlich werden, als Kostenfalle erweisen.


Vorteile des Interlex-Netzwerkes

  • Im Interlex-Netzwerk finden Sie für nahezu jeden Gerichtsort Anwälte mit den zu Ihrem Auswärtsprozess passenden Tätigkeitsschwerpunkten.
  • Alle Mitglieder haben sich verpflichtet, Korrespondenzmandate mit derselben Sorgfalt wie eigene Mandate zu betreuen. Eine Einarbeitung in den Fall und sorgfältige Betreuung durch den Terminsvertreter sind gewährleistet.
  • Die Interlex-Mitglieder führen Ihre Auswärtsprozesse nach einheitlichen AGB. Lästige Honorarverhandlungen erübrigen sich.
  • Die Mitgliedschaft führt zu neuen Geschäftskontakten und zusätzlichen Umsätzen.
  •  Das Netzwerk bewährt sich seit 20 Jahren.